Vor einiger Zeit habe ich in unseren alten Familienfotoalben geblättert. Zwei Dinge sind mir aufgefallen. Seit ich digital fotografiere, landen dort immer weniger Fotos und die Aufnahmen, die es geschafft haben, wirken irgendwie flau und weniger farbecht als die Film-Fotos. Kann es sein, das seelenlose Nullen und Einsen daran schuld sind oder ist das doch etwas zu kulturpessimistisch gedacht? Nachdem mich vor fünf Jahren auch das digitale Fieber befallen hatte und ich mir für viel Geld (über 1000 Euro) eine Konica-Minolta Dynax 7D angeschafft habe, ist die Euphorie doch etwas verflogen. Bessere Fotos sind mir jedenfalls seither nicht gelungen. Read the rest of this entry »
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Bei der Beschäftigung mit den Eigenschaften und der Historie des legendären Minolta 58mm 1.2 Objektives stieß ich auf die interessante Tatsache, dass die erste Generation dieser Glasklötze radioaktive Zusätze enthalten. Die Linsen wurden nämlich mit Thoriumoxid und Seltene Erden vergütet, um die Abbildungseigenschaften der Objektive zu optimieren (Brechungsindex). Read the rest of this entry »
Genau 100 Jahre liegen zwischen der historischen Aufnahme von Jousset, die man überigens käuflich erwerben kann, und meinem Foto. Zum Künstler habe ich im Internet, außer weiteren Fotografien von Städteansichichten Deutschlands um 1910, leider nichts gefunden. Read the rest of this entry »
Über die Sigma DP1 gehen die Meinungen nach wie vor ziemlich auseinander. Dazu muss man sich nur einmal die Einträge in diversen Foren anschauen. Entscheidend ist, glaube ich, was einem beim Fotografieren selbst wichtig ist. Ich habe die DP1 im August bei einer ebay-Auktion neu für 190 Euro erstanden, ein Angebot, was ich nicht ablehnen konnte. Klar, die Schwächen der Sigma liegen auf der Hand. Ewig lange Bildverarbeitung, zumindestens wenn man im RAW-Format fotografiert, ein Blitz , den man wirklich nur zum Aufhellen verwenden kann, kein Zoom, kein Bildstabilisator. Einen optischen Sucher muss man teuer dazukaufen und den vermiss ich total, mit dem Monitor allein komm ich insbesondere bei Sonne nicht gut zurecht. Read the rest of this entry »
Photo ist schon klar, aber Meme ? Der Begriff “Mem” (Plural: Meme) wurde 1976 von dem englischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins in seinem Buch “Das egoistische Gen” verwendet. Er wird von vom lateinischen Wort memoria (Erinnerung) abgeleitet. Ein Mem ist also eine Gedankeneinheit (kleinstes Kulturkörperchen), die sich durch Kommunikation vervielfältigt. Read the rest of this entry »





