Bei der Beschäftigung mit den Eigenschaften und der Historie des legendären Minolta 58mm 1.2 Objektives stieß ich auf die interessante Tatsache, dass die erste Generation dieser Glasklötze radioaktive Zusätze enthalten. Die Linsen wurden nämlich mit Thoriumoxid und Seltene Erden vergütet, um die Abbildungseigenschaften der Objektive zu optimieren (Brechungsindex). Read the rest of this entry »
Genau 100 Jahre liegen zwischen der historischen Aufnahme von Jousset, die man überigens käuflich erwerben kann, und meinem Foto. Zum Künstler habe ich im Internet, außer weiteren Fotografien von Städteansichichten Deutschlands um 1910, leider nichts gefunden. Read the rest of this entry »
Über die Sigma DP1 gehen die Meinungen nach wie vor ziemlich auseinander. Dazu muss man sich nur einmal die Einträge in diversen Foren anschauen. Entscheidend ist, glaube ich, was einem beim Fotografieren selbst wichtig ist. Ich habe die DP1 im August bei einer ebay-Auktion neu für 190 Euro erstanden, ein Angebot, was ich nicht ablehnen konnte. Klar, die Schwächen der Sigma liegen auf der Hand. Ewig lange Bildverarbeitung, zumindestens wenn man im RAW-Format fotografiert, ein Blitz , den man wirklich nur zum Aufhellen verwenden kann, kein Zoom, kein Bildstabilisator. Einen optischen Sucher muss man teuer dazukaufen und den vermiss ich total, mit dem Monitor allein komm ich insbesondere bei Sonne nicht gut zurecht. Read the rest of this entry »
Im Pariser Centre Pompidou gibt es noch bis zum 10. Januar 2010 eine Ausstellung mit Fotografien der Surrealisten zu sehen. Dazu habe ich in der F.A.Z vom 15. Dezember einen sehr lesenswerten Beitrag gefunden, den ich hier wiedergeben möchte. Also, wer den Jahreswechsel in Paris verbringt: Unbedingt diese Ausstellung anschauen! Ich habe leider keine Gelegenheit dazu.
Wie man in einen Strudel der Verwirrung stürzt von Werner Spies
Paris präsentiert derzeit eine hinreißende, notwendige Ausstellung: „La subversion des images“. Die zersetzende Rebellion der Bilder, von der im Titel die Rede ist, erscheint nicht zuletzt als hygienische Maßnahme, um der Sintflut der Fotografie zu entkommen – einer Sintflut, die dafür verantwortlich ist, dass Bilder so rasch der Unsichtbarkeit verfallen. Read the rest of this entry »
Photo ist schon klar, aber Meme ? Der Begriff “Mem” (Plural: Meme) wurde 1976 von dem englischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins in seinem Buch “Das egoistische Gen” verwendet. Er wird von vom lateinischen Wort memoria (Erinnerung) abgeleitet. Ein Mem ist also eine Gedankeneinheit (kleinstes Kulturkörperchen), die sich durch Kommunikation vervielfältigt. Read the rest of this entry »
Halloween, das ist doch schon wieder sowas Neumodisches aus Amerika. Gabs doch früher nicht! Viele unserer Nachbarn verleugnen sich und öffnen den kleinen Gespenstern und Hexen nicht die Türen. Und Süßes bekommen die kleinen Quälgeister auch nicht, dafür setzt es dann von den frustrierten Kleinen mitunter Saures in Form von mit Zahnpasta eingeschmierten Türklinken. Read the rest of this entry »
“Verstehst Du, die Fotografie, das ist nichts. Was mich einzig interessiert ist das Leben, das Leben, verstehst Du ?” (Herni-Cartier-Bresson)
Noch bis zum 29.11. ist in der Kunsthalle Erfurt die Ausstellung “Die Europäer” mit Fotos des Altmeisters der europäischen Fotografie und des internationalen Bildjounalismus und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum Henri Cartier-Bresson zu sehen. Read the rest of this entry »







