Arrivée

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still life

Frankreich war für mich in der DDR Sehnsuchtsort der Freiheit. Unerreichbar weit weg. Nicht Westdeutschland, von dem ich schon ahnte, dass es in gewisser Weise anders spießig ist, als der Teil Deutschlands, in dem ich aufgewachsen bin. Die Vorstellung von Frankreich waren damals vor allem Bilder aus Filmen und aus dem Fernsehen, die sich dann in meinem Kopf zu bestimmten Klischees zusammengesetzt haben. Interessanterweise ist das Wort Chliché, also Abklatsch der Wirklichkeit, Bezeichnung für etwas Schablonenhaftes, auch die französische Bezeichnung für ein fotografisches Negativ. Hier also mein Chliché aus Frankreich. Geöffnetes Fenster eines alten Landhauses, die hözernen Fensterläden dürfen nicht fehlen und natürlich auch nicht der 2CV (dözewä)  davor.

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